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Was ist das Nationalgericht Deutschlands?

Am vierten Juli erwartet dich der Fußball-WM-Knaller Paraguay gegen Frankreich. Wer hätte gedacht, dass die Elf aus Paraguay die Fußballnation Deutschland in ihre Schranken weist? Auch wenn das deutsche Team den Einzug ins WM-Achtelfinale verpasst hat, wollen wir dir die kulinarische Vielfalt Deutschlands nicht vorenthalten. Entdecke das Nationalgericht Deutschlands.
Das Spiel gegen Paraguay war leider kein Leckerbissen Deutschland-Fans. Aber mit einer Bestellung bei speisekarte24.de kommt wenigstens geschmacklich noch ein Sieg nach Hause.

Der Norden Deutschlands – Fisch, Küste und deftige Hausmannskost

Im Norden bestimmen Meer und Küste seit jeher die Küche. Frischer Fisch gehört ebenso selbstverständlich auf den Speiseplan wie kräftige Hausmannskost. In Mecklenburg-Vorpommern sind Fischbrötchen an nahezu jeder Küste zu finden und gelten für viele Urlauber als erster kulinarischer Stopp. Hamburg ist dagegen für sein Labskaus bekannt – ein traditionsreiches Seefahrergericht aus gepökeltem Fleisch, Kartoffeln und Roter Bete, das bis heute zu den bekanntesten Spezialitäten der Hansestadt zählt.
Doch Norddeutschland hat weit mehr zu bieten als Fisch. In Schleswig-Holstein wird mit Schnüüsch ein cremiger Gemüseeintopf serviert, der vor allem im Sommer beliebt ist. Bremen ist für den herzhaften Bremer Knipp bekannt, während Niedersachsen mit der Heidschnucke eine regionale Spezialität aus der Lüneburger Heide auf den Teller bringt.

Rund um Berlin und den Nordosten – Zwischen Großstadt und Landküche

Rund um die Hauptstadt treffen moderne Imbisskultur und traditionelle Landküche aufeinander. Berlin hat mit der Currywurst eines der bekanntesten Gerichte Deutschlands hervorgebracht. Ob an der Imbissbude oder im Restaurant – die Kombination aus Brühwurst, Currysoße und Currypulver gehört längst zum Lebensgefühl der Hauptstadt.
Nur wenige Kilometer weiter prägen ganz andere Spezialitäten die regionale Küche. Brandenburg ist für seinen würzigen Knieperkohl bekannt, eine traditionelle Mischung verschiedener Kohlsorten, die besonders in der Prignitz serviert wird. In Sachsen-Anhalt gehört dagegen der herzhafte Speckkuchen zu den regionalen Klassikern.

Mitteldeutschland – Tradition, die bis heute schmeckt

In Mitteldeutschland werden viele Rezepte seit Generationen weitergegeben. Thüringen ist weit über die Landesgrenzen hinaus für seine Rostbratwurst bekannt. Über Holzkohle gegrillt und traditionell mit Senf serviert, zählt sie zu den bekanntesten Spezialitäten Deutschlands. Auch Hessen besitzt mit der Frankfurter Grünen Soße ein echtes kulinarisches Wahrzeichen. Die kalte Kräutersoße aus sieben Kräutern wird klassisch mit Kartoffeln und gekochten Eiern serviert. In Sachsen werden dagegen gerne Quarkkeulchen zubereitet – kleine, goldbraun gebratene Kartoffel-Quark-Taler, die mit Zucker, Apfelmus oder Zimt serviert werden.

Der Westen – Genuss zwischen Rhein, Mosel und Saar

Die westdeutsche Küche steht für kräftige Aromen und traditionelle Hausmannskost. Besonders bekannt ist der Rheinische Sauerbraten aus Nordrhein-Westfalen. Durch seine mehrtägige Marinade und die leicht süß-saure Soße unterscheidet er sich von vielen anderen Bratenklassikern.
In Rheinland-Pfalz gilt der Pfälzer Saumagen als kulinarisches Aushängeschild. Das Saarland steuert mit den Gefillde eine weitere Spezialität bei. Die mit Fleisch gefüllten Kartoffelklöße werden traditionell mit cremiger Specksoße und Sauerkraut serviert.

Der Süden – Wo Maultaschen und Schweinshaxe zu Hause sind

Je weiter die Reise Richtung Alpen führt, desto häufiger stehen Knödel, Braten und Teiggerichte auf der Speisekarte. Baden-Württemberg ist die Heimat der berühmten Maultaschen. Die gefüllten Teigtaschen werden in Brühe serviert oder mit Zwiebeln angebraten und gehören zu den bekanntesten Spezialitäten der schwäbischen Küche.
Den kulinarischen Abschluss bildet Bayern mit seiner knusprigen Schweinshaxe. Zusammen mit Knödeln und Krautsalat steht sie wie kaum ein anderes Gericht für die bayerische Wirtshausküche und ist weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt.

Deutschlands Nationalgericht heißt Vielfalt

Ein einziges Nationalgericht gibt es in Deutschland nicht – und genau das macht den besonderen Reiz der deutschen Küche aus. Vom Fischbrötchen an der Ostsee über die Currywurst in Berlin bis zur Schweinshaxe in Bayern besitzt jede Region ihre eigenen kulinarischen Aushängeschilder.
Deutschlands regionale Spezialitäten auf einen Blick
  • Baden-Württemberg: Maultaschen
  • Bayern: Schweinshaxe
  • Berlin: Currywurst
  • Brandenburg: Knieperkohl
  • Bremen: Bremer Knipp
  • Hamburg: Labskaus
  • Hessen: Frankfurter Grüne Soße
  • Mecklenburg-Vorpommern: Fischbrötchen
  • Niedersachsen: Heidschnucke
  • Nordrhein-Westfalen: Rheinischer Sauerbraten
  • Rheinland-Pfalz: Pfälzer Saumagen
  • Saarland: Gefillde
  • Sachsen: Quarkkeulchen
  • Sachsen-Anhalt: Speckkuchen
  • Schleswig-Holstein: Schnüüsch
  • Thüringen: Thüringer Rostbratwurst

Warum wir dir die kulinarische Vielfalt Deutschlands präsentieren

Wenn auf dem Fußballplatz große Fußballnationen aufeinandertreffen, dürfen auch ihre kulinarischen Traditionen nicht fehlen. Passend zu den Spielen der Fußball-WM stellen wir typische Gerichte aus den teilnehmenden Ländern vor – heute mit einem Blick auf die deutsche Küche.
Deutschland besitzt zwar kein offiziell festgelegtes Nationalgericht, doch gerade diese kulinarische Vielfalt macht das Land besonders. Von bayerischen Spezialitäten über norddeutsche Klassiker bis hin zu schwäbischen und rheinischen Gerichten prägen regionale Rezepte die deutsche Esskultur.

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