Die Fußball-WM 2026 ist in vollem Gange. Im 38. Spiel der Fußball-WM treffen am 21. Juni Spanien und Saudi-Arabien aufeinander. Weißt du, was in Spanien traditionell gegessen wird? Paella gilt als Nationalgericht Spaniens und ist bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt.
Paella – Reisgericht aus Valencia
Der Name "Paella" leitet sich aus dem Katalanischen ab und geht auf das lateinische Wort "Patella" zurück. "Patella" bedeutet flache Schüssel - so nannten die Valencianer auch die Metallpfanne, in der Paella zubereitet wird.
In die traditionelle Paella Valenciana gehören Reis, geschnittene Tomaten, grüne und weiße Bohnen, helles Fleisch (zum Beispiel Huhn oder Kaninchen), Schnecken, Safran, Salz und Paprikapulver. Hierzulande denkt man oft an Meeresfrüchte, wenn es um die Zubereitung einer Paella geht. In der ursprünglichen Variante des spanischen Reisgerichtes hatten jedoch Fisch und Meeresfrüchte nichts zu suchen.
Paella de Marisco – die Paella der Touristen?
Paella de Marisco ist eine moderne Variante der Paella, die Garnelen, Muscheln, Tintenfisch und Tintenfischringe enthält. Die Paella de Marisco (mit Meeresfrüchten) ist international bekannter als die traditionelle Paella mit Kaninchen (Paella Valenciana).
Paella de Marisco bietet einen leichteren, frischeren Geschmack, der oft als "maritim" wahrgenommen wird - perfekt für die Tourismusindustrie. Meeresfrüchte (Garnelen, Muscheln, Tintenfisch) werden stark mit dem mediterranen Lebensstil und Sommerurlaub an Spaniens Küsten verbunden.
Beliebte Paella-Varianten; Paella Mixta und Paella Negra
Es gibt viele verschiedene Paella-Varianten. Neben der ursprünglichen Paella aus Valencia und der Meeresfrüchte-Paella gibt es außerdem die gemischte Paella (Paella Mixta), bei der Fleisch und Meeresfrüchte hinzugefügt werden. Genau wie die Paella de Marisco ist die Paella Mixta besonders bei Touristen beliebt. In Galizien wird Paella mit schwarzem Reis (arroz negro) gegessen, die Farbe entsteht durch die Zugabe von Tintenfischtinte. Die Paella Negra ist eine Variante der Paella de Marisco.
Auf den Reis kommt es an – Was macht guten Paella-Reis aus?
Der Reis muss vor allem viel Brühe und Aromen aufnehmen können – bestens geeignet sind Rund- oder Mittelkornreis (Bomba oder Albufera). Langkornreis (Basmati) ist ungeeignet, da er zu wenig Flüssigkeit aufnimmt und sich nicht mit dem Sud verbindet. Risotto-Reis ist meistens zu stärkehaltig.
Warum wir dir das Nationalgericht Spaniens präsentieren